Praxis für Lerntherapie Dorsten

Gaby Hasenjürgen

        Integrative Lerntherapeutin FiL

 

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Der theoretische Hintergrund

Lernen in Wirkungsgefügen

„Lern- und Leistungsstörungen sind als System zu begreifen und lassen sich als Wirkungsgefüge beschreiben. Soziale, psychologische, medizinische und pädagogische Ursachen sollten nicht voneinander isoliert und unabhängig betrachtet, sondern in ihrem inneren Zusammenhang analysiert und verstanden werden. Um jeden Lernprozess herum gibt es ein Feld von Wirkungsgrößen, die miteinander vernetzt sind und die mit entscheiden, ob Lernen stattfindet und wie Gelerntes erfolgreich in Handlung umgesetzt werden kann.

 

Das Wirkungsgefüge des Lernens haben Dieter Betz und Helga Breuninger in ihrem Buch „Teufelskreis Lernstörungen“ ausführlich beschrieben. Dieses Standardwerk beschreibt mit dem Strukturmodell die Theorie und Praxis lerntherapeutischen Denkens und Handelns.

In einer negativen Lernstruktur wirken sich „Teufelskreise“ auf den Schüler und seine Umwelt aus.

 

Pädagogischer Teufelskreis

Missverständnisse führen zu Überforderungen und Enttäuschung. Eine Fehleinschätzung der Defizite (Ursachen und Ausmaß) und unzureichendes Verständnis der Zusammenhänge führen zu Misstrauen, Vorurteilen, nicht passender Förderung und erneutem Leistungsabfall.

 

Sozialer Teufelskreis

Auffälliges Schülerverhalten (ob provokativ, aggressiv oder depressiv gehemmt) ist eine Kompensation der Misserfolge. Selbst gut gemeintes Verhalten von Lehrern, Eltern oder Mitschülern wird vom Schüler oft repressiv, als Druck oder Strafe erlebt, was einen neuen Kreislauf von Kompensationen (Vermeidungsverhalten) und Repressionen (die Wirkung, nicht das Wollen ist entscheidend) auslöst. ....

 

Innerpsychischer Kreislauf

Mangelnde Motivation, schlechtes Arbeitsverhalten, Angst, Stress, Blockierungen verhindern ein erfolgreiches Lernen. Entwicklungskrisen, hemmende Erklärungen...... chronifizieren den Kreislauf ebenso wie eine verfestigte Misserfolgserwartung.

 

Die logische Konsequenz aus diesem Ansatz ist, dass es keine Allheilmittel oder Standardmethoden geben kann, die sich bei allen Schülern anwenden lassen.

Vielmehr gehört es zur besonderen Qualität eines Lerntherapeuten, der auf der theoretischen Grundlage des Wirkungsgefüges arbeitet, eine adaptive Indikation zu leisten und ein auf den Einzelfall passendes Setting zu entwickeln.

 

Die Praxis

erfolgreicher Lerntherapie

zeichnet sich aus durch

Methodenintegration,

Flexibilität und Spaß an

sinnvollen Lerninhalten in

einer ermutigenden Beziehung.

 Die tragende Philosophie ist,

mit den vorhandenen Stärken

die bestehenden Schwächen

zu überwinden.

Selbstwertgefühl

und Lernmotivation

sind die entscheidenden Größen,

von denen letztlich alles abhängt.“

 

 

 

Positive Lernstruktur

 

zitiert nach:

Fachverband für integrative Lerntherapie e.V.

Was ist integrative Lerntherapie?

Sonderdruck aus der Online-Ausgabe des „Sprachrohr Lerntherapie“, 1/2001

S.2 ff.